Kulinarisches

Liebe geht durch den Magen. Damit Sie unsere Liebe für Persien
und die persische Küche einmal zu Hause genießen können, haben
wir hier ein leckeres und landestypisches Rezept für Sie eingestellt.
Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Nachkochen, guten Appetit beim
Genießen und hoffen, dass Sie Geschmack an Persien finden.

Safranreis mit Huhn und Berberitzen

 

» Zereshk Polou ba Morgh «
Zutaten (für 4 Personen)

 Für das Huhn

1 Huhn (oder 4 große Hühnerkeulen)
1 große Zwiebel
½ TL Safran, gemahlen
2-3 Lorbeerblätter
Erdnuss- oder Maiskeimöl
Salz, Pfeffer, Kurkuma

Für die Berberitzen

250 g Berberitzen
2 EL Butterschmalz (oder 1 EL Öl und 1 EL Butter)
2-3 EL (brauner) Zucker
¼ TL Zimt

Reis

4 Tassen (600 g) Basmatireis
½ TL Safran, gemahlen
Etwas Salz

Zubereitung

Das Huhn waschen und zerteilen, Keulen am Gelenk durchtrennen.
Die Teile salzen und pfeffern. Die Zwiebeln schälen und vierteln.
Das Öl in einer großen tiefen Pfanne erhitzen und die Zwiebelstücke
darin etwa 3 Minuten unter Rühren goldbraun anbraten. Mit Kurkuma
bestreuen und die Hühnerteile drauf legen.

Das Huhn mit dem Safran bestreuen, die Lorbeerblätter dazu geben,
salzen und pfeffern. Den Deckel auflegen und alles etwa 5 Minuten stark
anbraten lassen. Währenddessen Wasser im Wasserkocher erhitzen. 150ml
kochendes Wasser abmessen und das Huhn damit ablöschen, den Herd
auf kleine Hitze reduzieren und das Huhn zugedeckt gut 1 Stunde
sanft schmoren lassen.

20-30 Minuten bevor das Huhn fertig ist, den Reis mit der doppelten
Menge Wasser und etwas Salz gar kochen. Die Berberitzen auf einen
flachen Teller schütten und verlesen, in einem Sieb kalt abspülen und gut
abtropfen lassen. Etwa 15 min. bevor der Reis und das Huhn fertig sind,
das Butterschmalz (oder eine Mischung aus Öl und Butter) in einer kleinen
Pfanne auf mittlerer Stufe erhitzen.

Die abgetropften Berberitzen ins heiße Fett geben und einmal wenden.
Dann den Zucker darüber streuen und kurz rühren. Die Temperatur dabei
auf mittlerer Hitze halten, damit die Beeren nicht schwarz werden.
Mit 3 EL Hühnerbrühe aus der Schmorpfanne ablöschen und den Zimt
dazu geben, die Temperatur auf höchste Stufe stellen und 1-2 Minuten
weiter rühren. Die Berberitzen vom Herd ziehen und bis zum
Verwenden zugedeckt beiseite stellen (falls nötig vor dem
Servieren kurz erwärmen).

Kurz vor dem Servieren in einer kleinen Schale den gemahlenen Safran in
etwa ¼ Tasse kochendem Wasser auflösen. Einen Schöpflöffel Reis aus dem Topf dazugeben und vorsichtig mit dem aufgelösten Safran vermischen.

Servieren

Zum Servieren den weißen Reis auf ein großes Tablett auftürmen und mit dem Safranreis schmücken, dann die Berberitzen dekorativ auf dem ganzen Reis verteilen oder separat reichen. Das Huhn kann entweder direkt in der Schmorpfanne zum Reis serviert werden oder ebenfalls auf dem Tablett mit angerichtet werden.

Tipp

Verteilen Sie eine Hand voll gehackter Pistazien auf dem Reis. Das gibt diesem Klassiker der persischen Küche eine ganz besonders schöne Farbkombination.

Rezepte nach: Neda Afrashi, die Persische Küche. Der ganze Zauber des Orients

 

 

Kulinarisches zum Mitnehmen

Aufgrund der großen Nachfrage unserer Kundschaft, haben wir für
Sie einige ausgewählte persische Köstlichkeiten, die Sie je nach Saison bei
uns erwerben können.

Pistazien, auch Pistazienmandel genannt, stammen ursprünglich
aus Persien.Sie spielen in der orientalischen Küche eine wichtige Rolle und
sind auch nebenbei genascht ein gesunder und wohlschmeckender Snack.

In Persien trinkt man nichts lieber, als Tee. Oft fügt man dem Tee
auch nochGewürze wie Kardamom zu ( gut für die Verdauung).
Getrunken wird der Tee in den orientalischen Ländern gerne in kleinen
Runden, zu denen man sich in den Mittagsstunden trifft. Hierbei
tauschen sich – vorwiegend die Männer – dann über Alltagsthemen aus.

Wir bekommen je nach Saison nur kleine Mengen von Pistazien und Tee
frisch, und so kann es sein, dass wir diese nicht immer vorrätig haben.